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Christoph Keller
Bettina Krieg
Jannicke Laker
Lars Morell
Melvin Moti
Tere Recarens
Juliane Solmsdorf
Norbert Witzgall
Es gibt Dinge, die sich der Darstellbarkeit entziehen: Ein Dokument von 1907, welches den Versuch darstellt einen Zaubertrick zu patentieren, verfehlte sein Ziel. Denn mit der Enthüllung des Tricks verschwand der Zauber.
„Etwas ans Licht bringen, die Wahrheit enthüllen, explizieren, Klarheit schaffen“. Dieses Vokabular entspringt der Logik der Aufklärung, (engl. Entlightenment). Sie herrscht bis heute vor und ist fest in unserem Sprachgebrauch verankert. In ihr werden Licht, Wahrheit, Wissen und Sichtbarkeit gleichgesetzt. Doch was passiert, wenn sich etwas dem Blick entzieht? Ist es dann nur „verborgen“? Was ist, wenn es sich gar nicht erst „entbergen“ ließe? Was geschieht jenseits der Welt des Sichtbaren?
Die Ausstellung in der Galerie Jan Wentrup zeigt acht Künstler, die sich in ihrer Arbeit mit Dingen beschäftigen, die „nicht ans Licht zu bringen sind“. Es sind Arbeiten, deren Gegenstand sich in der Darstellung selbst aufhebt und der in seiner Flüchtigkeit dennoch höchst wirkungsvoll ist.
There are things that elude representation: a document from 1907 that was an attempt to patent a magic trick, missed its aim. Because with the revelation of the trick, all the magic disappeared.
“To bring something to light, reveal the truth, explicate, clarify”. This vocabulary stems from the logic of the Enlightenment. It dominates to this day and is securely established in our everyday speech. Light, truth, knowledge, and visibility are equated. But what happens when something eludes our gaze? Is it then merely “hidden”? What if it could not be “dehidden” in the first place? What happens in the world beyond the visible?
The exhibition at Galerie Jan Wentrup shows eight artists who in their work deal with things that cannot be brought to light. They are works whose object is sublated and disappears in the representation, and yet in its fleetingness it is highly effective.