18 May 2016

Florian Meisenberg
Anna-Lena Werner: Das Internet als bewusstseinserweiternde Droge. Ein Interview mit Florian Meisenberg

www.schirn.de

Bildschirmfoto 2016-05-20 um 15.44.21

“Für 3 Monate veröffentlicht der Künstler Florian Meisenberg seine digtale Privatsphäre per Live-Stream in der Ausstellung “ICH”. Ein Interview über seine Erfahrungenund sein Verständnis von virtuellen Möglichkeiten.

Noch während seines Studi­ums an der Düssel­dor­fer Kunst­aka­de­mie beginnt der in Berlin gebo­rene und heute in New York lebende Künst­ler Florian Meisenberg seine male­ri­sche Praxis mit Videos, Perfor­man­ces und virtu­el­len Projek­ten zu erwei­tern. Er verbin­det analoge und digi­tale Ästhe­tik mitein­an­der und spielt sie gegen­ein­an­der aus. Meisen­bergs Instal­la­tion “Out of Office” (2016), die momen­tan als Teil der ICH-Ausstel­lung in der SCHIRN gezeigt wird, besteht aus einer großen Wand­ta­pete mit Natur­mo­tiv, einer Male­rei im kreu­zähn­li­chen Format und einem Moni­tor, der an zwei dünnen Beinen befes­tigt ist. Auf dem Moni­tor können Muse­ums­be­su­cher per Live-Über­tra­gung alle Akti­vi­tä­ten seines Smart­phone mitver­fol­gen. Auch online kann man ihn stal­ken und per GPS seinen Stand­ort loka­li­sie­ren. Fotos, Nach­rich­ten, Termine – alles liegt offen. Wir haben mit ihm über sein Live-Stream Expe­ri­ment und über virtu­elle und reale Wirk­lich­kei­ten gechat­tet – eine digi­ta­les Inter­view, das gleich­zei­tig selbst­ver­ständ­lich auch auf dem Bild­schirm in der Ausstel­lung live nach­ver­folgt werden konnte.”

 

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